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Mansory – Exotisches Tuning

Mansory – Exotisches Tuning
13. November 2015 Redaktion

Mansory. Tuning auf höchstem Niveau

Ob Maserati, Ferrari, Lamborghini und Bugatti oder Fahrzeuge anderer exotischer Hersteller – seit dem Jahr 1989 modifiziert der Edeltuner Mansory alles, was vier Räder hat und zu den heißesten Luxuskarossen zählt. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist nämlich für seine Extrem-Umbauten bekannt und polarisiert damit unter den Besitzern teurer Autos. Da Mansory Tuning wird geliebt, oder gehasst, dazwischen ist kein Platz für Gleichgültigkeit, was das Aufmotzen von Nobelschlitten betrifft. Gegründet hat die Veredelungsschmiede der iranische Geschäftsmann Kourosh Mansory, der sich darauf spezialisierte, die schnellsten und exklusivsten Fahrzeuge der Welt noch elitärer zu gestalten. Gelegentlich sind sogar Modelle bei der Modball Rally zu entdecken.

Wer solche Autos kauft und über genügend Kleingeld verfügt, um Mansory für sein hochwertiges Service zu bezahlen? Zu den Stammkunden des Unternehmens zählen Fußballstars, Oligarchen oder Ölscheichs – der Preis, der für die gewünschten Veränderungen übrigens nur über persönliche Anfrage verraten wird, spielt dabei eigentlich die geringste Rolle. Neben dem Luxus Tuning und prestigeträchtigen Umbauten von Nobelschlitten bietet der Geschäftsmann in erster Linie hochpreisiges Zubehör und exklusive Accessoires für diverse Automarken.

Das elitäre Unternehmen Mansory Tuning

Der Fokus lag bei der Firmengründung im Jahr 1989 auf dem Luxus Tuning der Fahrzeuge Bentley, Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce. Im Jahr 2001 verlagerte der Inhaber und Namensgeber Kourosh Mansory das Unternehmen mitsamt den rund 40 Mitarbeitern von der deutschen Hauptstadt München nach Brand, einer kleinen Gemeinde in der Oberpfalz. In den Räumlichkeiten des Firmensitzes befinden sich derzeit neben einem beeindruckenden Showroom die Entwicklungsabteilung und das Prototyping. Ab 2007 leitete die Firma im Namen der Schweizer Ringspeed AG, heute Mansory Schweiz AG mit Sitz in der Gemeinde Zumikon am Zürichsee, das Luxus Tuning der Automarke Porsche. Mittlerweile befindet sich an diesem Standort der Schwerpunkt der Entwicklung für das Luxus Tuning sowie der Vertrieb diverser exklusiver Zubehörteile für Porsche, Range Rover und BMW.

Im Laufe der Jahre erweiterte das Unternehmen nebenher sein Produktportfolio und betreibt in der deutschen Stadt Mannheim eine Sattlerei, in der individuelles Fahrzeuginterieur hergestellt wird. Mansory Tuning besitzt darüber hinaus zwei Standorte in der Tschechischen Republik. In diesen Werken werden selbst entwickelte Carbon-Komponenten produziert.
Die Veredelung mit Carbon-Teilen und eine damit verbundene Gewichtsoptimierung stellen im Bereich Luxus Tuning zwei der markantesten Maßnahmen dar.
Im Jahr 2012 wurde die Firma Mansory auch noch offizieller Veredler für die elitäre britische Marke Lotus Cars.

Die internationale Tätigkeit von Mansory Tuning

Das Unternehmen ist mit seinem weltweiten Handels- und Vertriebsnetzwerk außer in Deutschland in weiteren 20 Ländern als Anbieter für Luxus Tuning bekannt und tätig, unter anderem in Kanada, Russland, China, Japan sowie in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mansory Tuning verfügt über 25 rund um den Globus verteilte Vertragspartner wie Händler, Technologen und Importeure, außerdem weitere Stützpunkte und Anlaufstellen. Das stark polarisierende Thema, eine innovative Neuerung sowie jedes Luxus Tuning an einem elitären Trend-Autotypen im Detail wird regelmäßig international von den Medien aufgegriffen, präsentiert und in jeden Teil der Welt transportiert.

Außer noble Limousinen modifiziert Mansory auch SUVs, Supersportwagen und Motorräder. Neben der Konzentration auf exotische Fahrzeugmarken ist die Produktpalette auf Klassiker wie Mercedes oder Audi ausgerichtet. Das Unternehmen ist weltweit auf allen wichtigen Messen der Automobilbranche vertreten, beispielsweise dem Genfer Auto-Salon, der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), der US-amerikanischen „Specialty Equipment Market Association“ (SEMA) oder der Dubai Motor-Show.

Mansory Stand auf der IAA mit Shmee

Bei Mansory wird veredelt, was das Zeug hält:

Rolls-Royce Bleurion: Er basiert auf dem ohnehin bereits pompösen Rolls-Royce Wraith. Nach dem Luxus Tuning von Mansory mit reichlich Carbon und feinstem Leder wohin das Auge blickt, ist das edle Coupé allerdings eine echte Schönheit. Unter der Motorhaube, freilich auch aus Carbon (bestückt mit einer dazu kontrastierenden blauen Kühlerfigur, der Spirit of Ecstasy), leistet der 6,6-Liter-V12 jetzt um etliche PS mehr als vorher: 740 statt 632! Die Höchstgeschwindigkeit des um 40 Millimeter tiefer-gelegten blauen Traums liegt nunmehr bei 300 km/h.

Lamborghini Torefeo: Mindestens um eine Stufe extremer ist das Mansory Tuning beim Lamborghini Huracán ausgefallen. Dieses Luxusgeschoss wurde komplett mit Carbon ummantelt! Am Heck prangt ein gigantischer Diffusor inklusive neuem Auspuff, die ursprünglich runden Endrohre sind nun eckig. Der eigentliche Hammer ist allerdings der Motor: Der 5,2-Liter-V10 wird mittels Bi-Turbo regelrecht zwangsbeatmet und schafft somit unfassbare 1250 PS (Serienmodell: 610 PS). Das Luxus Tuning hat die Leistung also mehr als verdoppelt!

Mercedes S63 AMG Black Edition: Diese Variante basiert auf dem Mercedes-Coupé AMG S 63 und wurde sowohl technisch, als auch optisch komplett überarbeitet. Viele der Anbauteile bestehen nach dem Mansory Tuning aus Carbon, die Beschleunigung des Wagens liegt bei 3,2 Sekunden auf 100 km/h.

Ferrari Siracusa: Es handelt sich dabei um ein Luxus Tuning des Ferrari 458 Italia, der nach dem Umbau über eine neue Front im F1-Stil verfügt, was Fans dieser Automarke an den legendären Ferrari Enzo erinnert. Unter der Haube ist die Leistung von 570 auf 590 PS gestiegen – relativ unspektakulär für ein Mansory Tuning. Dafür ist der Flitzer durch den großzügigen Wechsel auf Carbon-Teile um 70 Kilogramm leichter geworden. 452.200 Euro kostet dieses Schätzchen … um auch einmal einen Preis zu nennen. Damit man weiß, wie lange man noch arbeiten muss, bevor man dieses edle Teil sei Eigen nennen kann.

Lamborghini Carbonada: Diese Kreation des Veredlers von Nobelkarossen basiert auf dem schon von Haus aus martialisch wirkenden Lamborghini Aventador LP700-4. Wie es der Name bereits erahnen lässt, kommt auch hier reichlich Carbon zum Einsatz – bei diesem Wagen findet sich die Kohlefaser sogar an den 20-Zoll-Felgen! Die Leistung hebt Mansory bei seinem Luxus Tuning von 700 auf 754 PS an, wodurch es dem Lamborghini möglich ist, in 2,8 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen.

Bugatti Vinceró d’Oro: Das Beste kommt zum Schluss – dieses Fahrzeug stellt das absolute Highlight in der Geschichte des Unternehmens dar, an ihm zeigt sich das Mansory Tuning von seiner besten Seite. Es handelt sich bei diesem Goldstück, und das ist im wahrsten Sinne des Wortes, um einen Bugatti Veyron, bei dem außen Gold und Carbon um die Wette funkeln. Auch innen dominiert das Edelmetall, was den Preis der Nobelkarosse auf schlappe 2,5 Millionen Euro hochtreibt. Was den Motor betrifft, leistet der Bugatti nach der Modifizierung statt 1111 statt 1001 PS.

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